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Elbe-Elster – Ein Landkreis liest am bundesweiten Vorlesetag in einfacher Sprache

Anja Heinrich liest im Gärtnerhaus in einfacher Sprache.

Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Vorlesetag am 17.11.2017 werden im Landkreis erneut zwei Lesungen in einfacher Sprache angeboten. Einfache Sprache wendet sich an Menschen mit niedrigen Lese-Fähigkeiten. Das sind funktionale Analphabeten, Menschen mit geringer Bildung, Ältere oder Menschen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.

Die Landtagsabgeordnete Frau Heinrich liest im Regionalen Grundbildungszentrum (GBZ) im Gärtnerhaus eine Geschichte über einen Flüchtling. Er berichtet von seinen Erinnerungen an die Heimat und seinen Träumen in Deutschland. Frau Heinrich unterstützt dabei die Arbeit des GBZ und macht auf Menschen aufmerksam, die selber Schwierigkeiten mit dem Lesen haben oder sich mit der neuen Sprache Deutsch nicht so leicht tun.

„Die Geschichte von Zen“ richtet sich nicht nur an junge Geflüchtete, sondern ist für alle, die neugierig sind, wie sich einfache Sprache anhört oder die sonst nicht zu einer Lesung gehen.

Die Lesung beginnt am 17. November um 14:30 Uhr, ist öffentlich und selbstverständlich kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Geschichte von ZenWeitere Informationen zu Literatur und Schulungen in einfacher Sprache erhalten Sie im Grundbildungszentrum des Landkreises Elbe-Elster, Schlossplatz 1a in Elsterwerda oder unter der Telefonnummer 03533-620 8570.

Sabine Rau, Projektleiterin Grundbildungszentrum

„Die Geschichte von Zen“ wird zum Vorlesetag im Gärtnerhaus von Frau Heinrich gelesen.

Zen ist ein minderjähriger Flüchtling aus Bangladesch. Das Buch erzählt seine Geschichte. Seit ein paar Jahren lebt er in Deutschland, lernt Deutsch und entdeckt nach und nach sein neues Heimatland und sein neues Leben. Eine schlichte, eindringliche Geschichte, mit der sich viele Neuankömmlinge sicher identifizieren können.