Stadtbibliothek

Stadthaus (1. Etage)
Hauptstraße 13
04910 Elsterwerda

Telefon: +49 (0)3533 4169
E-Mail:  stadtbibliothek@elsterwerda.de

Öffnungszeiten

Montag10:00 – 16:00 Uhr
Dienstag 10:00 – 19:00 Uhr
Mittwochgeschlossen
Donnerstag 09:00 – 18:00 Uhr
Freitag 09:00 – 15:00 Uhr

Für jeden etwas:
Die Bibliothek verfügt über ca. 24.000 Medien:

Romane, Fachbücher, Sachbücher, Kinderbücher, Tonies, Tiptoi, Jugendbücher, Comics, Reiseführer, Hobbyliteratur, Zeitschriften, Spiele, Hörbücher, CDs sowie DVDs.

Stöbern Sie doch gern schon vorab in unserem Bestand.

https://biboeda.webopac.net

ONLEIHE

Im Online-Verbund Elbe-Elster-Bibnet.de steht Ihnen eine große Auswahl an digitalen Medien (e-Books, e-paper, Filme und Musik) zur Verfügung. Rund um die Uhr können sich angemeldete Benutzer ohne weitere Kosten bequem von zuhause oder unterwegs elektronische Medien ausleihen.

https://elbe-elster-bibnet.onleihe.de/

Weitere Angebote der Bibliothek:

  • Auskunft und Beratung
  • Nutzung des Internets
  • Lese- und Arbeitsplätze
  • Kopiermöglichkeiten
  • Vorbestellen von Medien
  • Leihverkehr mit anderen Bibliotheken
  • Gutscheine für Leserausweise
  • Informationsmaterial über Elsterwerda und Umgebung
  • Ausstellungsraum für Hobbykünstler
  • Bibliotheksführungen
  • Buchlesungen
  • Bilderbuchkino
  • Kamishibai und andere Veranstaltungen

Unsere Nutzungsbedingungen entnehmen Sie bitte der Satzung über die Benutzung der Stadt- und Kinderbibliothek der Stadt Elsterwerda sowie der Gebührensatzung der Stadt- und Kinderbibliothek.

Hinweis zu Bücherspenden

Sehr geehrte Elsterwerdaer, liebe Bücherfreunde,
oft erreichen uns Anfragen bzgl. wohlwollender privater Bücherspenden. Und obwohl wir den ideellen sowie materiellen Wert von Büchern bestens kennen, müssen auch wir regelmäßig unseren Bestand erneuern und können nur ausgewählten Klassikern einen Platz im Bücherregal reservieren. Schließlich möchten unsere (zukünftigen) Nutzer in der Hauptsache mit aktuellem Lesestoff versorgt werden.

Daher bitten wir Sie uns weiterhin zu kontaktieren, sofern die von Ihnen zur Spende beabsichtigten Bücher nicht älter als fünf Jahre und in einem sehr guten Zustand sind.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Herzlich Willkommen im Veranstaltungs- und Ausstellungsbereich der Stadtbibliothek Elsterwerda

Ausstellungs- & Veranstaltungstipps

Es gibt eine neue Ausstellung in unserem Veranstaltungsbereich zu bestaunen.

Der Elsterwerdaer Künstler Michael Thomas Sachs, ursprünglich aus Annaberg-Buchholz stammend, lädt Sie ein, seine Werke kennenzulernen.

Beim Künstlergespräch zur Ausstellung können Sie zudem mit ihm in den Austausch über seine Bilder und zum Thema Kunst im Allgemeinen treten.

Schauen Sie gern vorbei zu unseren bekannten Öffnungszeiten.

Kunstausstellung #sachs_art

Bevorstehende Veranstaltungen

In dieser besonderen Lesung stehen nicht ihre über zwei Milliarden verkauften Bücher in mehr als hundert Sprachen im Mittelpunkt, sondern die Frau, die sie schrieb: Agatha Christie – Apothekerin, Weltreisende, Mutter, Abenteurerin – und nebenbei die meistgelesene
Autorin aller Zeiten.

Mit Anekdoten aus ihren Memoiren, mit Witz und Scharfsinn erzählt die Schauspielerin und Sprecherin
Alke Katharine Szonn von Christies Kindheit voller Fantasie, von ihrer „Schule der Giftmischer“ im Ersten
Weltkrieg und von den Reisen in den Orient, wo sie lachend bekannte: „Ein Spaten in der Hand ist genauso
aufregend wie eine Schreibmaschine.“

Dieses biografische Porträt zeigt Agatha Christie als lebendige, widersprüchliche und ebenso spannende Frau wie ihre eigenen Werke: schüchtern und zugleich von
unerschütterlicher Beobachtungsgabe, voller Humor, Selbstironie und Mut.

Ein Abend, der sie neu erlebbar macht – für Christie-Fans ebenso wie für alle, die entdecken wollen, warum ihre
literarischen Morde bis heute die Welt fesseln.

Weitere Informationen folgen.


Buchlesung „Des Teufels Heizer“ mit Autor Stephan Hähnel

Die Fragen nach Schuld, Verantwortung und dem Umgang mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte bleiben weiterhin hochaktuell. „Des Teufels Heizer“ ist nicht nur ein historisch genau gearbeiteter, spannender Kriminalroman, sondern auch ein Panorama der bundesrepublikanischen Gesellschaft der Nachkriegszeit.

Hähnel - Des Teufels Heizer Buch-Cover

Als Kommissar Horst Kräuming 1976 zum LKA in West-Berlin versetzt wird, ahnt er nicht, dass er in den kompliziertesten Fall seiner Karriere hineinstolpert. Ein angesehener Arzt wurde auf brutale Weise hingerichtet. Im Mund des Toten findet man gefälschte britische Pfundnoten aus dem 2. Weltkrieg. Mit Hilfe der Historikerin Dr. Andrea Grabes versucht er, das Rätsel um die Blüten zu lösen und weitere Morde zu verhindern.

Die Spuren führen nicht nur nach Deutschland, sondern auch in die Schweiz und nach Kanada. Widerständen von Altnazis und Behörden zum Trotz enthüllt Kräuming eine packende Geschichte von Mord, Intrigen und nie gesühnter Schuld. Um den Fall zu lösen, bedarf es der Aufklärung eines raffinierten Betruges am Ende des 2. Weltkrieges. Im Chaos der letzten Kriegstage versuchte eine Gruppe von SS-Männern Kisten mit Falschgeld der „Aktion Bernhard“ heimlich aus dem KZ Sachsenhausen zu schaffen. Dreißig Jahre später beginnt jemand, Jagd auf die ehemaligen SS-Männer zu machen.

Grundlage des Romans ist die Familien- und Lebensgeschichte des Standesbeamten und Leiters des Krematoriums KZ-Sachsenhausens. Die überlassenen Unterlagen und weitere intensive Recherchen haben eine unglaubliche Geschichte ans Licht gebracht, die mit der größten Fälscheraktion der Geschichte „Aktion Bernhard“ und einem der schrecklichsten Verbrechen im KZ Sachsenhausen im Zusammenhang steht.


Der Roman ist eine Verknüpfung aus wahrer Begebenheit und Fiktion. Er ist ein klassischer Ermittlungskrimi, der auch in der Vergangenheit nach der Wahrheit fahndet. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kommissar und der Historikerin prägt die Suche nach dem Motiv und jener Person, die Jagd auf die ehemaligen Betrüger macht.

Mit kurzweiligen Lesungen fesselt und begeistert der 1961 geborene Berliner sein Publikum.

Stadtbibliothek Elsterwerda

27. März 2026 | 19:00 Uhr

Eintritt: 8,00 €
(ermäßigt oder mit gültigem Bibliotheksausweis 5,00 €)


Die Lesung ist Teil der Kulturreise Elbe-Elster und findet im Rahmen der 30. LiteraTour zwischen Elbe und Elster statt.

Autor Stephan Hähnel

Vergangene Veranstaltungen

Leckere Suppe auf dem Marktplatz und ein cleverer Kasper im Stadthaus

Elsterwerda begeht den Buß- und Bettag kulinarisch und mit Kultur

Am Buß- und Bettag ist es seit 2007 zur Tradition geworden, dass der Marktplatz, unweit der Stadtbibliothek Elsterwerda gelegen, zum Paradies für Suppenfans wird. Zahlreiche Köche aus den verschiedensten Gaststätten der Region zaubern die leckersten Kreationen und begeistern die Besucherinnen und Besucher.

Seit 2023 ergänzt dieses Veranstaltungshighlight in der Stadt Elsterwerda eine Theatervorführung für die ganze Familie. Frei nach dem Motto „Erst Puppe, dann Suppe“ engagierte die Stadtbibliothek Elsterwerda in diesem Jahr das Löwenecker Theaterchen aus Berlin mit dem Stück „Einen Mond für Leonore“.

Vor gut gefülltem Saal verfolgte das vornehmlich junge Publikum das Stück um die junge Prinzessin Leonore, die sich an Erdbeertörtchen den Magen verdorben hat und sich den Mond herbeiwünscht zur Besserung ihres unglücklichen Zustandes. Der Zauberer am Hofe weiß keine Lösung, der clevere Kasper hingegen schon und so wird am Ende alles gut.

Begleitet von zauberhafter Musik überzeugte dieses einfach gehaltene Stück mit den altbekannten Handpuppen und der den Saal durchdringenden Sprecherstimme von Jürgen Rassek.

Auch im nächsten Jahr wird das Team der Stadtbibliothek Elsterwerda wieder mit einem Puppentheater überraschen. Bleiben Sie gespannt!

Wir bedanken uns recht herzlich für die freundliche Unterstützung der Veranstaltung durch die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ im Rahmen der Kulturreise Elbe-Elster.

Christiane Müller


Aus dem Leben junger Frauen inmitten unserer Gesellschaft

Autorenlesung mit Ali Licht in der Stadtbibliothek Elsterwerda

Ein trüber, nasser Abend im Oktober, die Früchte der Eiche auf dem Parkplatz des Stadthauses Elsterwerda haben das Pflaster in eine Rollbahn verwandelt. Zwei junge Frauen, die eine aufgeregte Jungautorin, die andere ihre Freundin, Unterstützerin und Gestalterin des Buchcovers ihres Erstlingswerkes. Es ist der Abend des 15. Oktober 2025, ein Tag, dessen Datum jährlich u. a. den Frauen in ländlichen Gebieten, dem Händewaschen und auch den Sternenkindern gewidmet ist. All diese Themen haben unweigerlich mit dem Abend der Autorin und ihrem Buch zu tun.

Autorin Ali Licht bei ihrem Buchlesungsdebüt in Elsterwerda (Foto: Christiane Müller)

Die Autorin ist Ali Licht, eine Ärztin, Mutter, Freundin und nicht zuletzt eine junge Frau aus dem Berliner Umland, die mit 20 Jahren begonnen hat, Lebensgeschichten von sich und aus ihrem persönlichen Umfeld aufzuschreiben. Herausgekommen ist das Erstlingswerk „S-Bahn-Lied“ mit 43 Kurzgeschichten, in denen sie schonungslos und anonym die Entwicklung einiger junger Frauen in unserer Gesellschaft erzählt. Eine Auswahl dieser Geschichten sowie eine bisher unveröffentlichte las sie vor einem aufmerksamen Publikum in einer ungewohnt dargebotenen, emotional involvierten Art, die man so wohl noch nicht erlebt hat und welche die Zuschauer noch tiefer in die Geschichten eintauchen ließ.


Die Themen, die sie mit ihren Geschichten anschnitt, behandelten den plötzlichen Kindstod, das Leben als Alleinerziehende mit all seinen Herausforderungen, den Konflikt zwischen Menschlichkeit und Pflichtbewusstsein sowie dem Gewissen in der Medizin, die Verantwortung der Menschen füreinander gemessen an den Erlebnissen Geflüchteter in der Gegenwart und Vergangenheit, den Wunsch nach einer feministischeren Welt, die die Leistung der Frauen anerkennt und traditionellen Rollen und patriarchalischen Strukturen entgegenwirkt, die Geschwisterliebe zu einem autistischen Jungen und die unbändige Liebe zum eigenen Kind.

Autorenlesung mit Ali Licht 15.10.2025
Foto: Christiane Müller
Autorenlesung Ali Licht
Es bestand reges Interesse an der Autorin und ihrem Buch. Das Miteinander erinnerte an ein Treffen zwischen Freundinnen. (Foto: Christiane Müller)

Ein trüber, nasser Abend im Oktober, der, wenn man es genau nahm, doch recht mild war. Mit den Geschichten des Lebens geschwängert, wie sie so oder so ähnlich auch einem selbst oder einer Freundin passiert sein könnten, und dem Bewusstsein ein mehr oder weniger gewöhnliches Leben zu leben, traten die überwiegend weiblichen Besucher in die Dunkelheit des Abends hinaus. Einige sogar mit dem Buch und einer persönlichen Widmung in der Hand.

Autorin Ali Licht Signierstunde


Wir sind stolz und bedanken uns recht herzlich, dass Ali Licht ihr großartiges Buchlesungsdebüt in der Stadtbibliothek Elsterwerda feierte und wünschen ihr für die literarische, medizinische und persönliche Zukunft alles Gute.

Christiane Müller


Schattentheater in der Stadtbibliothek
Bettina Beyer begeistert bei gedämpftem Licht

Schattentheater - Hase und Igel in der Stadtbibliothek

Am 04. Oktober 2025 empfing Bettina Beyer im Rahmen der Kirmes-Veranstaltung im Stadtzentrum die Besucherinnen und Besucher zum Schattentheater des Märchenklassikers „Hase und Igel“ der Gebrüder Grimm in der Stadtbibliothek Elsterwerda.

Das Publikum war bunt durchmischt von alt bis jung und folgte aufmerksam der Geschichte.

Im Anschluss durfte jeder, der Lust hatte, selbst zu einem kleinen Schattenspieler mit einer eigens angefertigten Figur werden.

Bettina Beyer bezaubert mit ihren Märchen ein ums andere Mal die Gäste und wir freuen uns schon jetzt, sie bald wieder in der Stadtbibliothek begrüßen zu können.

Schattenfiguren basteln in der Stadtbibliothek

Kinderfest der Stadtbibliothek Elsterwerda

Anlässlich des Weltkindertages feierten wir am 20. September 2025 mit den Elsterwerdaer Kindern ein kleines Kinderfest der Stadtbibliothek Elsterwerda.

Im Stadthaus-Foyer begrüßten wir die Kiddies an diesem wunderschönen Tag mit der Möglichkeit, kreativ tätig zu werden. Mit vielfältigsten Formen und Farben warteten zahlreiche Steine darauf, ganz individuell bemalt zu werden, auch Bilder zum Ausmalen lagen bereit und die ganz Geduldigen probierten sich am Origami falten.

Musikalisch unterstützt durch Zimbeln und einer Kalimba erzählte Karlheinz Schudt mit wohliger Stimme in der gemütlichen Umgebung der geschlossenen Saalbühne verschiedene Volksmärchen und zog die kleinen und auch großen Gäste in seinen Bann.

Musikalisch unterstützt durch Zimbeln und einer Kalimba erzählte Karlheinz Schudt mit wohliger Stimme in der gemütlichen Umgebung der geschlossenen Saalbühne verschiedene Volksmärchen und zog die kleinen und auch großen Gäste in seinen Bann.

Im Saal des Stadthauses war zudem ein Kinderbücherflohmarkt aufgebaut. Knapp 100 Bücher, darunter viele Sachbücher, wechselten den Besitzer.

Bei herrlichem Sonnenschein tobten sich die Kinder zudem auf der Hüpfburg hinter dem Stadthaus aus, dankenswerterweise zur Verfügung gestellt durch die Sparkasse Elbe-Elster.

Die Kita Bremer Stadtmusikanten sowie die BIK-Kita`s „Rasselbande“ und „Waldwichtel“ stellten sich im Rahmen der Veranstaltung den Gästen vor.

Erfrischungsgetränke, Donuts und Wiener sorgten für lachende Gesichter und erfreute Gemüter.

Schön wars 😊


Neil Young im Stadtpark Elsterwerda 

Musiker Andreas Schirneck unterhält mit Songs & Geschichten

In der atmosphärischen Umgebung des ehrwürdigen Stadtparks unterhielt Musiker Andreas Schirneck aus Thüringen die Gäste der Auftaktveranstaltung, initiiert durch die Stadtbibliothek Elsterwerda, des nunmehr 4. Stadtpark Open Air am 13.06.2025 mit mitreißenden Gitarrensounds, der Faszination des gleichzeitigen Mundharmonikaspiels und Gesangseinlagen, die nah am Original Neil Young waren.

Foto: Christiane Müller
Andreas Schirneck in seinem Element.
Foto: Christiane Müller

Anekdoten aus Schirnecks Leben, Parallelen zum Altmeister Neil Young und viele Hintergrund-informationen zum Wirken und der Entstehung so mancher dargebotener Songs Neil Youngs lockerten den Abend nochmals auf und sorgten für Kurzweil und Begeisterung im Publikum.

Nach tosendem Applaus zu nachgerückter Stunde und der Aufforderung einer Zugabe des bereits gespielten Klassikers „Heart of Gold“ bildete dieser den perfekten Abschluss des unfassbar unterhaltsamen Abends und Start in das erste Sommerwochenende des Jahres.

Ein unfassbar unterhaltsamer Abend.“

Wir, die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Elsterwerda, sind noch immer ganz überwältigt von dem großen Zuspruch und sehr angenehmen Publikum an diesem Abend.

In Vorfreude auf das nächste Jahr möchten wir Sie in diesem Jahr erneut ermutigen, uns Vorschläge zukommen zu lassen, welche Art der literarischen Unterhaltung Sie sich in Elsterwerda wünschen.

Ihre Ideen senden Sie bitte an stadtbibliothek@elsterwerda.de oder Stadtbibliothek Elsterwerda, Hauptstraße 13, 04910 Elsterwerda.

Foto: Christiane Müller

Zwischen Nussallergie und Mord
Autor Henning Kreitel liest in Elsterwerda

Anlässlich der 29. LiteraTour zwischen Elbe und Elster gab sich Autor Henning Kreitel am 02. April 2025 in Elsterwerda die Ehre.

Über 100 Schülerinnen und Schüler der Vorschulgruppen der Kitas und Schulanfänger der Grundschulen in Elsterwerda zu Gast bei der Buchlesung „Keine Nüsse mehr für Emilie Eichhorn“ im Stadthaus. Foto: Christiane Müller

Eingeladen waren zur Vormittagsveranstaltung alle Vorschulkinder der Kitas und Schulanfänger der Grundschulen in Elsterwerda.Insgesamt 108 Kinder, deren Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen waren erschienen und folgten aufmerksam der Geschichte um das kleine Eichhörnchenmädchen Emilie, welches plötzlich an einer Nussallergie erkrankt und fortan wachsam und mit einem kleinen Notfallrucksack „bewaffnet“ ihr Leben bestreiten muss. Ein zauberhaftes Buch, welches, der Autor Henning Kreitel seiner kleinen Tochter widmet. Es thematisiert kindgerecht das immer häufiger auftretende Phänomen der Allergien. Auch einige der Kinder im Saal haben bereits Erfahrungen mit Allergien gemacht, konnte der Autor im Austausch mit den Kindern erfahren. Im Anschluss an die Lesung vermittelte ein Film über Eichhörnchen zahlreiche interessante Informationen und niedliche Impressionen von den kleinen, flinken Nagetieren. Und im abschließenden Quiz bewiesen die Kinder, dass Sie aufmerksam zugehört haben und bereits über Vorwissen zu Eichhörnchen verfügen.  Autor Henning Kreitel und wir, das Team der Stadtbibliothek, sind ganz begeistert über die Aufmerksamkeit, mit der die Kinder der Veranstaltung folgten.       

Autor Henning Kreitel liest aus seinem ersten Kinderbuch „Keine Nüsse mehr für Emilie Eichhorn“

Am Abend des 02. April kam es dann zu einem Mord in der Stadtbibliothek Elsterwerda, nun ja nicht direkt. Genauer gesagt geschah der Mord in der ehemaligen Lochmühle nahe Pirna inmitten von bemoosten Sandsteinfelswänden, durchzogen von tosenden Wassermassen.

Krimis sind ein sehr gefragtes Genre, auch unter den Frauen lesen viele Krimis oder gar Thriller – zukünftig auch von Autor Henning Kreitel. Foto: Christiane Müller

Henning Kreitel las aus seinem ersten Krimiroman „Der Mord an der Mühle“, in welchem der eigensinnige Zimmermann Friedrich Hauer spurlos verschwindet. Bürgerpolizist August Barthel nimmt die Ermittlungen auf. Neben den von Hauer genervten Bewohnern seines Heimatortes Mihlsdorf kommen weitere Verdächtige in Frage, die das Verschwinden zu verantworten haben könnten. Auch ein Geheimnis längst vergangener Tage kommt ans Licht.

Nach einem intensiven, auch anstrengenden, aber mit vielen schönen bleibenden Momenten versehenen, Tag signiert Henning Kreitel sein Buch.
Foto: Christiane Müller

Die ausnahmslos weiblichen Gäste der Krimilesung verfolgten aufmerksam die gelesenen
Textpassagen und ersehnten, den Ausgang des Buches zu erfahren. Im Anschluss an die Lesung stand der Autor für Fragen zur Entstehung des Buches bereit und signierte gekaufte Bücher mit persönlicher Widmung.

Der als Cosy-Krimi bezeichnete Roman ist im Mitteldeutschen Verlag bereits in der 2. Auflage erschienen und umfasst 248 Seiten. Für Nutzerinnen und Nutzer steht der Krimi in der Ausleihe der Stadtbi-bliothek Elsterwerda zur Verfügung.


Die Besten zu Gast in Elsterwerda
Meilenstein auf dem Weg ins Bundesfinale geschafft

Seit 1959 findet mit dem Vorlesewettbewerb alljährlich einer der größten Wettbewerbe in Deutschland statt. Den Regionalausscheid des westlichen Elbe-Elster-Kreises durfte in diesem Jahr die Stadtbibliothek Elsterwerda ausrichten. Am 26. Februar traten mit Amalia Baude, Finley Bloch, Konrad Grahle, Emma Grüßner, Liam Hennig, Charlotte, Kühnel, Charlie Oscar Sachse, Frieda See, Johanna Vavrina, Yosra Wahidi, Magdalena Weser und Luise Zietz zwölf zuvor ermittelte Schulsiegerinnen und -sieger der 6. Klassen gegeneinander an, um mit ihrer Leseleistung das Ticket für den Bezirksausscheid Brandenburg Süd am 12.04.2025 in der Stadtbibliothek Senftenberg zu gewinnen.

Emma Grüßner (m.) gewann den Regionalentscheid in Elsterwerda. (Foto_Landkreis Anika Pfützner)

Bei der Jury, bestehend aus Sylke Weiland (Deutschlehrerin am Elsterschulzentrum Elsterwerda), Bürgermeisterin Anja Heinrich, Tanja Becker (Auszubildende beim Kreismedienzentrum Herzberg) und Stadtbibliotheksleiterin Katharina Czyply, las sich Emma Grüßner von der Otto-Nagel-Grundschule in Schönewalde mit dem selbst gewählten Buch „Ich bin der kleine Tod. Aber du kannst auch Frida zu mir sagen“ und dem Fremdtext aus „Codeword Hanna – Auf der Flucht mit der KI“ auf den vordersten Platz des Regionalausscheids des westlichen Elbe-Elster-Kreises.  

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg und wünschen Emma weiterhin alles Gute auf dem Weg zum Bundesfinale am 25. Juni 2025 in Berlin.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich so wunderbar auf diese Veranstaltung vorbereitet hatten und trotz Nervosität und mit viel Mut vor der Jury ihr Bestes gaben, danken wir ganz herzlich. IHR HABT DAS GROSSARTIG GEMACHT, WEITER SO! Als Anerkennung erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde, die Siegerin zudem das Buch „Res will nach Hause“ von Jasmine Warga, eine Einladung zur nächsten Vorleserunde in Senftenberg sowie zur Eröffnungsveranstaltung der 29. LiteraTour am 30. März 2025.

Ein herzlicher Dank unsererseits geht auch an das organisierende Kreismedienzentrum des Landkreis Elbe-Elster unter Leitung von Anika Pfützner für das Vertrauen, den Regionalausscheid in unserer Stadtbibliothek gut aufgehoben zu wissen. Es hat uns viel Freude bereitet und wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte.


Was haben wir gelacht… nicht nur in der DDR!

Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Leseland DDR“ luden wir am 22.01.2025 all jene, die gern lachen, zu einem amüsanten, kurzweiligen Abend, ganz im Stil einer DDR-Unterhaltungssendung in die Stadtbibliothek Elsterwerda ein. Viele Besucherinnen und Besucher folgten unserer Einladung und lauschten Geschichten von Jochen Petersdorf und Kurt David sowie Sketchen von Helga Hahnemann, Herbert Köfer, Rolf Herricht und Hans-Joachim Preil.

Die humorvolle Runde lauscht den Märchen und Sketchen der DDR-Entertainer. Foto: Christiane Müller

Wir sind begeistert von der Resonanz und bedanken uns aufs Herzlichste für das durchweg positive Feedback.


„Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer“
Michi Münzbergs Reisereportage über Nepal fasziniert Gäste

Sympathisch und aufgeschlossen begrüßte Michi Münzberg aus Wilthen in der Oberlausitz am 27.11.2024 die Gäste in der Stadtbibliothek Elsterwerda zur Erlebniserzählung über ihre erste Reise ins gut 6.000 km entfernte Nepal. Mit Mitte 40 entschloss sich die ehemalige Call-Center-Mitarbeiterin nach familiären Veränderungen ihrem Leben eine völlig neue Wendung zu geben und sich aus der Komfortzone zu begeben, um auf Reisen fernab vom Pauschaltourismus Land und Leute kennenzulernen. Für die einen wohl etwas blauäugig, beschreibt sie ihre Herangehensweise mit dem Ziel, unvoreingenommen das Abenteuer und die Eindrücke auf sich wirken lassen zu können.

Michi Münzberg unternimmt Reisen für die Seele Foto: Christiane Müller
Dankbare Kinder waren ihr Lohn. Michi Münzberg umgeben von ihren nepalesischen Waisenkindern. Foto: Christiane Müller

Untermalt durch faszinierende Bilder und mitreißende Videosequenzen hinterließ Michi Münzberg ein echtes Gefühl für ihre Erlebnisse in dem Land voller landschaftlicher Vielfalt, welches sie bis in einer Höhe von über 3.000 m im Himalaya-Gebirge erkundete und nur 30 km entfernt vom Mount Everest eben diesen Ausblick genoss. Die Menschen und deren beschwerliches Leben hat sie nachhaltig geprägt, sogar so sehr, dass sie sich fortan für nepalesische Waisenkinder engagierte, hierfür sogar längere Zeit in Nepal verweilte. Ihrem Mut und reinem Herzen ist zu verdanken, dass Missetaten im Zusammenhang mit der Unterstützung eines durch sie betreuten Waisenhauses aufgedeckt werden konnten. Und so sammelte sie selbst bis heute bereits 80.000 € Spendengelder.

Die Zuschauer klebten förmlich an ihren Lippen und ließen ihre Augen nicht ab von den zahlreichen wechselnden Bildern, die sie zu ihren Erzählungen auf der Leinwand präsentierte. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Ein wirklich kurzweiliger Abend, der den Wunsch hervorbrachte, Michi Münzberg möge ein weiteres Mal nach Elsterwerda kommen und über ihre Reiseerlebnisse, nicht nur in Nepal, berichten.


Filmvorführung „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“

Frank, Sohn eines Betriebsdirektors und FDJ-Sekretär verliebt sich, trotz Widerständen, in Regine, ein Mädchen aus sozial schwachen Verhältnissen mit Lernschwierigkeiten. Als er sich für sie einsetzt und das System kritisch hinterfragt, wird es auch hinsichtlich seiner Zukunft unbequem. Dank der Beziehungen seines Vaters erhält er jedoch die Möglichkeit in einer Klasse für Mathematikbegabte an der TU Dresden seinen Bildungsweg fortzusetzen. Doch nun muss er sich entscheiden: Regine oder eine gesicherte Zukunft.

Mit der Geschichte zum kurzweiligen Film sowie weiteren Informationen zum Filmdreh in der DDR im Allgemeinen eröffneten Filmhistoriker Dr. Claus Löser und Susanne Kschenka, Referentin für politisch-historische Erwachsenenbildung und Stellvertreterin der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), gemeinsam den Filmabend unter dem Motto „Ist es leicht, jung zu sein?“ – Jugend abseits sozialistischer Normen.

Im Anschluss an die Filmvorführung wurde das Diskussionsangebot durch die Zuschauer angenommen und eigene Erfahrungen und Erlebnisse geschildert. Die Stellvertreterin der LAkD bot zudem Hilfe an für Menschen, die durch die kommunistische Diktatur nachhaltig in ihrer Lebensqualität eingeschränkt wurden.

Auch im nächsten Jahr ist wieder solch ein Filmabend geplant. Seien Sie gespannt, welches Motto die Filmreihe dann trägt!


Buchtitel war Programm
Lesung „Magische Orte in Brandenburg“ im magischen Stadtpark Elsterwerda

Unter großem Bangen ob des durchhaltenden Wetters fand am 31.05.2024 im urgemütlichen Stadtpark Elsterwerda im Rahmen des Stadtpark Open Air auch in diesem Jahr eine Autorenlesung statt. „Magische Orte in Brandenburg“ waren das Thema, welches Ilona und Peter Traub, mit poetischen Texten und zauberhaften Fotografien untersetzt, dem interessierten Publikum präsentierten.

Die Autoren lasen im Wechsel über den Fürst-Pückler-Park in Branitz, über Park und Schloss Rheinsberg, das Kloster Chorin, den Märchenwald Dornswalde. Mit viel Hintergrundwissen über die Artenvielfalt der Flora und Fauna Brandenburgs und ihrer kenntnisreichen Darstellung der einzigartigen Kulturlandschaft unserer schönen Heimat entführten Ilona und Peter Traub ihre Zuhörer auf eine

Entdeckungstour besonderer Art. Die kurzweiligen Anekdoten und unterhaltsamen Geschichten zu den beschriebenen Orten sorgten dafür, dass die Zeit wie im Flug verging.

Im grünen Ambiente des Stadtparks (als einstigem innerstädtischen Friedhof und heutigem Ort der Erinnerung und Erholung) war die Resonanz auf die Lesung erneut sehr positiv und spiegelte sich in zahlreichen Bücherkäufen und dem persönlichen Austausch mit dem Autorenehepaar wider.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr zur Open Air-Lesung im Stadtpark. Schreiben Sie uns doch gern, welche Art von Lesung Sie sich in 2025 wünschen würden, an stadtbibliothek@elsterwerda.de, per Post an Stadtbibliothek Elsterwerda, Hauptstraße 13, 04910 Elsterwerda.