Liebe Bürgerinnen und Bürger,
alljährlich werden unsere Brücken begutachtet und in regelmäßigen Abständen einer
besonderen Belastungskontrolle unterzogen.
Aufgrund der Ereignisse um den Einsturz der Carolabrücke in Dresden ist das Thema
„Brückenzustand und Brückensicherheit“ verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit
gerückt. Mit den aus diesem Unglück erhaltenen neuen Erkenntnissen, werden Brücken
nunmehr noch intensiver in Augenschein genommen. Eine reguläre Brückenprüfung im
Juni 2026 hat ergeben, dass auch in der Brücke Kotschka (Südstraße Richtung
Elsterwerda-West) der mittlerweile berühmt berüchtigte Henningsdorfer Spannstahl
verbaut wurde. Auf diese neuen Erkenntnisse hat die Stadtverwaltung sofort reagiert und
eine verkehrsrechtliche Anordnung zur Tonnagebegrenzung beim Landkreis Elbe-Elster
beantragt. Diese ist umgehend genehmigt worden. Somit dürfen ab sofort nur noch
Fahrzeuge mit einem Gewicht von 3,5 t die Brücke passieren.
Wie geht es weiter?
In der Stadtverordnetenversammlung am 25.06.2026 folgten die Abgeordneten dem
Vorschlag der Stadtverwaltung, keine Zeit verstreichen zu lassen und sofort weitere
Prüfungsmaßnahmen einzuleiten. Im weiteren Verlauf wird eine umfangreiche
Untersuchung der Brücke und des darin verbauten Spannstahls durchgeführt, um
festzustellen, ob und ggf. in welchem Umfang eine Schädigung vorliegt. Wir werden über
weitere Schritte umgehend informieren. „Dresden hat uns gezeigt, dass unvorstellbare
Bauunglücke doch passieren! Daher steht jetzt an erster Stelle die Sicherheit der
Bevölkerung. Daher werden wir alles unternehmen, das Brückenbauwerk zu prüfen und
je nach Zustand wieder instand zu setzen.“ so Bürgermeisterin Anja Heinrich und
Bauamtsleiter Sebastian Walter











