Gemeinsames Mittelzentrum wird weiter qualifiziert

Das in Funktionsteilung bestehende Mittelzentrum der Städte Elsterwerda und Bad Liebenwerda ist für die Region eine wichtige wirtschaftliche Grundlage.

Am 15. Juni 2021 trafen sich die Vertreter beider Städte in der gemeinsamen Lenkungsgruppe zum 21. Mal. Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie war dies die erste persönliche Zusammenkunft des Gremiums seit 2019.

Als gastgebendes Unternehmen für das Gremium aus beiden Städten stellte sich die Firma Reiss Büromöbel GmbH mit ihrem Betriebsstandort im Gewerbegebiet Lausitz vor.

Wappen Elsterwerda
Wappen Bad Liebenwerda

„Liefere nur das Beste“

war einer der Leitsätze des Firmengründers Robert Reiss. Nach über 130 Jahren erfolgreicher Unternehmensgeschichte zeigt sich, dass sich dieser Anspruch bewährt hat. Das Streben nach Innovation und Präzision hat die Firma Reiss Büromöbel GmbH zu einem erfolgreich agierenden Möbelhersteller gemacht, der an die traditionellen Werte aktiv anknüpft und mit Kreativität neue Produkte und Prozesse gestaltet.

Begrüßt durch den Verbandsgemeindebürgermeister Liebenwerda, Herrn Herold Quick, Elsterwerdas Bürgermeisterin, Frau Anja Heinrich, und Bad Liebenwerdas ehrenamtlichen Bürgermeister, Herrn Johannes Berger, fand die Beratung der Lenkungsgruppe in bewährt konstruktiver Atmosphäre statt.

Um an die in der Vergangenheit bereits erfolgten Sitzungen und Themen anzuknüpfen, wurden in der Beratung beider Städte die Kooperation als Mittelzentrum beleuchtet und ein Resümee der Aktivitäten und Ergebnisse der letzten Jahre in Bezug auf das Gemeinsame Mittelzentrale Versorgungskonzept gezogen, welches im Jahr 2013 beschlossen wurde. Gemeinsam wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen aus diesem Konzept realisiert. Aber neue Themenfelder bzw. andere Schwerpunkte erfordern die Aufmerksamkeit und den gemeinsamen Einsatz beider Städte zum Wohle unserer Region, so unter anderem die Bereiche des Infrastrukturausbaus mit den noch fehlenden Ortsumfahrungen und die weitere Aktivierung der Bahnknoten, der Hochwasserschutz aber auch die Auswirkungen des Niedrigwassers der Schwarzen Elster. Es soll daher eine Evaluierung und Fortschreibung des Mittelbereichskonzeptes erfolgen, um die Funktionsprofile der beiden Städte zu stärken und eine Qualifizierung und Neuausrichtung der bestehenden Handlungskonzepte für die kommenden Jahre in den Kommunen und für die gesamte Region aufzustellen.

Die Lenkungsgruppe beauftragte daher die Verwaltungsleitungen, Vorschläge zur Fortschreibung des Versorgungskonzeptes zur weiteren Beratung in den Gremien beider Städte vorzubereiten.

Das Gemeinsame Mittelzentrum in Funktionsteilung ist ein Erfolg.

Zahlreiche Investitionen in der Daseinsvorsorge wurden in beiden Städten umgesetzt.

Herold Quick: „Beide Städte haben Stärken, von denen wir alle partizipieren! Das Mittelzentrum ist ein verlässlicher Partner für eine gesamte Region! Wir haben uns in Anlehnung aktueller Entwicklungen auf eine Qualifizierung der bestehenden Handlungskonzepte sehr konstruktiv verständigt und werden die zu beauftragende Fortschreibung noch in diesem Jahr in den Stadtverordnetenversammlungen beraten, um im Jahr 2022 die Evaluation und Neufassung vorzunehmen und auf neue Inhalte auszurichten. Die Infrastrukturanforderungen des Mittelbereiches, die Auswirkungen des Klimawandels und die Bewältigung des Strukturwandels im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg werden dabei zu zentralen Themen werden.

Das will Anja Heinrich, Bürgermeisterin der Stadt Elsterwerda, mit ihrem Verwaltungsteam und den Abgeordneten gern und einvernehmlich unterstützen: „Mit der gemeinsamen Erklärung beider Städte im Kontext Ortsumfahrung, Hochwasserschutz und Tourismus zum Tag des Mittelzentrums im Jahr 2019 verabschiedet, sind wir gut aufgestellt, uns den neuen Entwicklungen anzupassen und als Mittelzentrum entsprechend couragiert zu agieren.

Johannes Berger, ehrenamtlicher Bürgermeister Bad Liebenwerda: „Die Städte Elsterwerda und Bad Liebenwerda sind Partner und werden auch künftig in Wirtschaft, Tourismus, Kultur sowie in Umweltfragen kooperieren.“

Um diese Arbeit der letzten Jahre erfolgreich fortsetzen zu können, ist die Neufassung des Versorgungskonzeptes ein unerlässliches Mittel, um zeitgemäße Aufgabenstellungen zu qualifizieren und nach der Beschlussfassung in den jeweiligen Gremien beider Städte zukunftsorientiert umzusetzen.

Herold QuickAnja HeinrichJohannes Berger
Verbandsgemeinde-Bürgermeisterinehrenamtlicher
bürgermeisterStadt ElsterwerdaBürgermeister
Liebenwerda Stadt
  Bad Liebenwerda