Mit großer Lebenskraft und engagierter Recherche entstand ein großartiges Werk städtischer Geschichte.
„Vom Amtsgericht zum Klinikum“
Dr. Gustav Bekker schrieb über viele Jahre als bekannter Mediziner und einstiger Amtsarzt des Kreises viel Wissenswertes und zahlreiche historische Anekdoten und Abläufe zur Entstehung des Elsterwerdaer Klinikums nieder. Unter dem Titel „Die heilkundige Elsterstadt“ werden nicht nur historische, sondern auch aktuelle Gesichtspunkte zum Klinikum und der Entwicklung im Gesundheitswesen zu Papier gebracht. Entstanden ist eine Zeitgeschichte, die erinnernd, mahnend und hoch interessant zu lesen ist.
Das reichhaltig illustrierte Werk ist käuflich zu erwerben im
Reformhaus Klaus Müller am Denkmalsplatz Nr. 6 Elsterwerda.
Bürgermeisterin Anja Heinrich: „Gerade in unserer Zeit, in der Gesundheit nur noch unter wirtschaftlicher Prämisse steht, Kliniken bundesweit in Vielzahl schließen und der Berufsalltag der Beschäftigen vom wichtigen Enthusiasmus eines so unabdingbaren Berufsstandes zum kräftezehrenden Berufsbild wird, sind Gedanken wie jene von Dr. Gustav Bekker so wichtig. Seine Aufzeichnungen sind ermutigend, auch fordernde gesellschaftliche Zeiten zu meistern und kluge Lösungen zu finden, die vorbildgebend für kommende Generationen sind.“
Noch immer setzt sich die Stadt Elsterwerda vehement für den Erhalt der Standorte, und wenn das nicht gelingt, für einen ausfinanzierten Neubau, welcher auch für die Menschen räumlich erreichbar ist, ein. Noch immer gibt es keine verbindlichen Finanzierungszusagen und noch immer sind nicht alle Möglichkeiten für die 3 Standorte eruiert. Die Stadt Elsterwerda kritisierte nicht nur Luftschlösser, sondern auch die mangelnde Kommunikation und die nicht kalkulierbare Planung eines völlig überzogenen Millionenbaus, ohne Antworten für den Verbleib der bestehenden Standorte zu haben.








