Freie Fahrt in der Weststraße

Am 04.06.2020 fand die letzte technische Bauabnahme in der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße – Weststraße – statt, so dass nunmehr bautechnisch die Baumaßnahme abgeschlossen ist, obwohl die Autos ja schon seit Monaten wieder uneingeschränkt durch diese Straße rollen.

Eine der umfassendsten Bauinvestitionen wurde nun abgeschlossen.

Mit dem Baubeginn am 06.06.2019 wurde es für den Verkehr durch Elsterwerda in und aus Richtung Süden etwas beschwerlich und langsamer. Aber bis auf wenige Tage der Vollsperrung war der Durchgangsverkehr bei laufendem Baubetrieb immer gewährleistet. Dafür ein Dank an alle Verantwortlichen beim Landesbetrieb Straßenwesen, dem Baubetrieb und der Stadtverwaltung Elsterwerda, dass dies so reibungslos organisiert werden konnte.

Mit einem Investitionsvolumen von etwa 250.000 € war die Stadt Elsterwerda an diesem rund 1,5 Millionen Euro teuren Bauvorhaben des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg beteiligt.

Da in den Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebes lediglich die Fahrbahn mit der Straßenentwässerung gehört, war es Aufgabe der Stadt Elsterwerda, in diesem Zusammenhang den östlichen Geh-Radweg inclusive der Beleuchtung entsprechend den heutigen Anforderungen herzustellen. So wie nun nach der Fertigstellung zu sehen ist, ist dies doch sehr gut gelungen. Dem Radfahrer wird die Möglichkeit gegeben in beiden Fahrtrichtungen die Weststraße außerhalb der Fahrbahn befahren zu können. Die mehrfach beidseitig der Fahrbahn angelegten Bordabsenkungen mit den entsprechenden Taststreifen für den seh- bzw. gehbehinderten Verkehrsteilnehmer erleichtern nun auch dieser Personengruppe ein gefahrloses Überqueren der Fahrbahn. Durch die Aufstellung von weiteren 11 technischen LED-Leuchten ist die Weststraße jetzt in ihrer gesamten Länge gut ausgeleuchtet.   Da die Straße teilweise im Sanierungsgebiet Altstadt und im Gebiet Aktives Stadtzentrum Elsterwerda liegt, ist eine Finanzierung mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung des Landes Brandenburg  möglich, so dass der Eigenanteil der Stadt um ca. 60 % minimiert werden konnte.